Stadt Buchholz in der Nordheide

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Auszug - Jugendkriminalität in Buchholz i.d.N. Bericht der Polizeiinspektion Harburg

10. Sitzung des Ausschusses für Jugend und Kultur
TOP: Ö 8
Gremium: Ausschuss für Jugend und Kultur Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 11.06.2009    
Zeit: 18:30 - 20:12 Anlass: Sitzung
Raum: Kantine Rathaus
Ort: Rathausplatz 1, 21244 Buchholz i.d.N.

Frau Sonja Kuhlmann stellt sich als Jugendsachbearbeiterin bei der Polizeiinspektion Harburg vor

 

Frau Sonja Kuhlmann stellt sich als Jugendsachbearbeiterin bei der Polizeiinspektion Harburg vor. Aufgabe der Jugendsachbearbeitung ist die Klärung sämtlicher Straftaten, an denen Jugendliche beteiligt sind. Das betrifft den Verkehrsbereich, einfache Delikte im Sittenbereich, Roheitsdelikte wie Körperverletzung und Raub. Die Jugendsachbearbeitung ist bei Polizeiinspektion in Buchholz mit zwei Stellen besetzt. Die Jugendsachbearbeitung der Polizeiinspektion hat im Jahr 2008 insgesamt 92 Roheitsdelikte wie Raub, räuberische Erpressung, auch so genanntes Abziehen bearbeitet. Von diesen Delikten geschahen sieben unter Einfluss von Alkohol. In Buchholz wie in allen Gemeinden des Landkreises ist die Anzahl an Delikten rückläufig. Beim Vergleich der Zahlen im ersten Quartal 2008 mit den Deliktzahlen im ersten Quartal 2009 ist ebenfalls ein Rückgang der Deliktzahlen insgesamt und auch der Deliktzahlen, die unter Einfluss von Alkohol geschehen sind, festzustellen. Saisonale vom Wetter abhängige Ereignisse und Überraschungen können nicht ausgeschlossen werden, weil die eigentliche Freiluftsaison erst noch beginnt. Einzelne Delikte haben im Außenbereich anlässlich von Spontanpartys bereits stattgefunden. Auch aufgrund von Elternhinweisen zu Treffpunkten z.B. auf Kinderspielplätzen war die Jugendsachbearbeitung tätig, weil dort Stoffe konsumiert wurden, die in dieser Altersgruppe nicht zulässig sind. Es werden auch wieder neue Treffpunkte des unerlaubten Konsums festgestellt und entsprechend behandelt. Auf dem Stadtfest 2008 war die Polizeiinspektion zusammen mit der Stadtjugendpflege und dem Landkreis Harburg gemeinsam als Jugendschutzstreife tätig und hat leider sehr viel Alkohol in den jugendlichen Händen festgestellt und gleich vor Ort ausgeschüttet. Es wurden auch Jugendliche auf die Wache mitgenommen und Alkoholtests durchgeführt sowie Eltern verständigt. Die Maßnahmen sollten auch nicht bei den Jugendlichen geheim bleiben, sondern eine Außenwirkung erzielen. Beim Stadtfest 2009 strebt die Polizeiinspektion erneut die Beteiligung an der Jugendschutzstreife mit einem deutlich höheren Personaleinsatz an. Im Jahr 2008 gab es auch viele Probleme mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Bereich der Diskotheken. Diese Probleme waren aber nicht besonders vom Alkohol bestimmt. Neuerdings wurden im Rahmen der Drogenprävention im Bereich von Schulen Kontrollen auf den Drogenkonsum des Vortages durchgeführt. Bei der Drogenprävention gab es insgesamt gute Erfolge, so dass aus Reihen der Jugendlichen die Aussage vernommen wurde: „In Buchholz gibt es nichts mehr“ und die Konsumentenzahl rückläufig ist. Mit den Buchholzer Schulen, der Stadtjugendpflege und der Reso-Fabrik wird regelmäßig zusammengearbeitet. Zu einem eventuellen Vergleich der Jugendkriminalität in Buchholz und in anderen Gemeinden des Landkreises Harburg muss hervorgehoben werden, dass auch wirklich eine Vergleichbarkeit der Gemeinden gegeben sein muss mit z.B. den Merkmalen Anzahl der Einwohner, Verkehrsverbindungen, Fußgängerzonen, sonstige Möglichkeiten der Begegnung. Insgesamt kann man für den Landkreis Harburg sagen, dass die Delinquenz in etwa gleich ist. Buchholz ragt in keiner Weise irgendwie heraus.



 

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