Stadt Buchholz in der Nordheide

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Auszug - Planung einer zusätzlichen Sporthalle

18. Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport, Kunst und Städtepartnerschaften
TOP: Ö 7
Gremium: Ausschuss für Kultur, Sport, Kunst und Städtepartnerschaften Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 10.10.2005    
Zeit: 19:00 - 20:55 Anlass: Sitzung
Raum: Kantine Rathaus
Ort: Rathausplatz 1, 21244 Buchholz i.d.N.
DS 01-06/0830.004 Planung einer zusätzlichen Sporthalle
     
 
Status:öffentlich  
  Bezüglich:
DS 01-06/0830.003

StAR Karstens weist darauf hin, dass der Drucksache 01-06/0830

 

StAR Karstens weist darauf hin, dass der Drucksache 01-06/0830.004 versehentlich eine falsche Anlage 1 der AG Sport beigelegt war. Er bittet, dieses Versehen zu entschuldigen und verteilt die korrekte Anlage 1 an die Ausschussmitglieder.

 

Erster StR Hübner-Dahrendorf erläutert den aktuellen Sachstand zur Planung einer zusätzlichen Sporthalle. Im Ausschuss des KSKS wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, welche die Anforderungen und den Standort für eine neue Sporthalle vorbereiten sollte. Diese Arbeitsgruppe habe in der Zwischenzeit getagt, die Ergebnisse sind in der vorliegenden Drucksache festgehalten. Als erstes sei der Standort Bendestorfer Straße in der Arbeitsgruppe festgelegt worden. Weiterhin sei beraten worden, wie die Anforderungen an eine neue Sporthalle aussehen. Die Anforderungen an eine Grundsporthalle sind in der Anlage 1 der Drucksache dargestellt, zu entscheiden ist über spezielle Optionen. Optional denkbar wäre eine Schnitzelgrube für die Kunstturner, eine Tribüne plus Bühnentechnik für Events und Umkleideräume mit Duschen, die von außen zugänglich für den Außensport sein sollten.

Erster StR Hübner-Dahrendorf erläutert zum weiteren Zeitablauf, dass eine Entscheidung in der Ratssitzung im Dezember getroffen werden solle. Entsprechend müsse der Ausschuss für Kultur, Sport, Kunst und Städtepartnerschaften in seiner Sitzung am 14.11.2005 eine Empfehlung aussprechen.

Erster StR Hübner-Dahrendorf bittet darum, die vorgeschlagene Verfahrensweise im Ausschuss zu diskutieren und offene Fragen zu klären.

Rm. Vietheer zeigt sich grundsätzlich einverstanden mit dem vorgeschlagenen Verfahren, fragt jedoch nach, ob Zuschüsse zum Bau einer Sporthalle zu erwarten seien.

StAR Karstens antwortet, das Kommunen keine Zuschüsse vom Landessportbund erhalten können, wenn Zuschüsse vom Landessportbund fließen sollten, müssten Vereine hierzu die Anträge stellen.

Aus der Kreisschulbaukasse wären Zuschüsse möglich, wenn eine Schulsporthalle gebaut werden würde. Hier würde eine Bezuschussung von einem Drittel der Baukosten je zu 50 % als Darlehen und 50 % als verlorener Zuschuss gewährt werden.

Rm. Wenker berichtet, ihr sei bekannt geworden, dass für die Riebesell-Halle in Seppensen eine Nutzungsänderung als Bowlingbahn vorliegt.

Erster StR Hübner-Dahrendorf bestätigt dies und teilt mit, dass die Riebesell-Halle nur noch bis zum Jahr 2005/06 zur Verfügung stehe.

Herr von Thienen berichtet, dass mit dem Wegfall der Riebesell-Halle 83 Stunden in der Woche verloren gehen würden. Hiervon seien ca. 1.500 Sportler betroffen.

Rm. Neb fragt nach der finanziellen Größenordnung, die für eine Halle mit Grundausstattung erforderlich sei. Weiterhin möchte sie wissen, ob der Landessportbund Zuschüsse vergebe.

Herr von Thienen berichtet, dass der Landessportbund nur direkt Vereine bezuschusst.

Rm. Bracht-Bendt erläutert noch einmal die Ergebnisse der Arbeitsgruppe Sporthallenbau.

Rm. Eischer fragt nach, ob die neu zu bauende Halle am Vormittag durch Schulen genutzt werde.

Rm. Albers möchte wissen, ob Buchholz bereits als Leistungszentrum anerkannt sei.

Herr von Thienen berichtet hierzu, dass er in der nächsten Woche ein Gespräch mit dem Turnerbund in dieser Sache habe.

Rm. Vietheer möchte wissen, ob generell genug Kapazitäten für die Vormittagsnutzung in Buchholz vorhanden sei.

Herr von Thienen antwortet hierzu direkt, dass am Vormittag Kleinkinder und Senioren die Hallen nutzen würden, es derzeit ca. 11.000 bis 12.000 aktive Sportler in Buchholz gebe und dies bezogen auf unsere Bevölkerung in Buchholz eigentlich zu wenig sei. 16.000 bis 18.000 Sportler seien in einer Stadt wie Buchholz zu erwarten.

Erster StR Hübner-Dahrendorf geht auf die verschiedenen Fragestellungen der Ausschussmitglieder ein. Die Arbeitsgruppe habe festgestellt, dass eine Grundhalle, wie in der Drucksache in Anlage 1 dargestellt, auf jeden Fall für die Stadt Buchholz erforderlich sei. Die Optionen, wie Kunstturnfeld mit Schnitzelhalle, Bühne mit Bühnentechnik für Events etc. seien im Ausschuss zu beraten und festzulegen. Preisabfragen seien erst möglich, wenn der Standort feststeht. Die Preisabfragen, die bereits in einem früheren Stadium erfolgt sind, ergaben eine Größenordnung von 2 Mio. €. Diese Zahl könnte sich nach oben verändern je nach dem wie viele Module zur Grundausstattung der Halle hinzukommen werden. Die reine Bauzeit werde voraussichtlich nicht ein oder anderthalb Jahre betragen, sondern die Firmen könnten eine Halle innerhalb von drei bis fünf Monaten erstellen.

Erster StR Hübner-Dahrendorf stellt zwei mögliche Zeitvarianten vor. Vorausgesetzt im Dezember 2005 wird der Ratsbeschluss zum Neubau einer Halle getroffen, müsste sich direkt eine Bauleitplanung sowie eine funktionale Ausschreibung anschließen. Voraussichtlich könne dann noch 2006 mit dem Bau begonnen werden. Dies würde bedeuten, dass bereits im Haushalt 2006 eine große Summe für den Bau einer Sporthalle eingestellt werden müsse. Die andere Variante wäre ein Planungsbeginn im Jahr 2006, mit eventuellem Baubeginn Ende 2006. Für das Jahr 2007 wäre eine Verpflichtungsermächtigung für den größten Betrag zum Bau einer Sporthalle einzuplanen. Er stellt weiterhin noch einmal dar, dass die tatsächlichen Kosten erst nach dem Ratsbeschluss und der darauf folgenden funktionalen Ausschreibung eindeutig feststehen werden. Die Kosten, die für die Halle entstehen werden, seien im Wesentlichen von der Auswahl der Module abhängig.

Erster StR Hübner-Dahrendorf geht auf den Bedarf an den Schulen ein. Der Sportunterricht für die Schüler sei derzeit tatsächlich gesichert, allerdings fände Sportunterricht z.T. in den Vereinshallen statt. Er berichtet weiter, dass es voraussichtlich aufgrund der Erweiterung der Berufsbildenden Schulen Am Kattenberge zu Verschiebungen in den Sporthallen kommen werde. Die berufsbildenden Schulen werden vom Buenser Weg an den Kattenberg dort zu zusätzlichem Schulbedarf kommen werde.

 

Herr Peters erläutert, dass die AG Sport nicht als Bauherr auftreten kann, da die AG Sport nicht Mitglied im Landessportbund ist. Es müsste ein Verein gefunden werden, der die Trägerschaft für den Bau der Sporthalle übernehmen könnte. Die Stadt Buchholz könnte erforderliche Gelder an den verantwortlichen Verein weitergeben und der Verein könnte Zuschüsse akquirieren.

 

Rm. Vietheer erläutert die Notwendigkeit einer Vereinshalle an dem neu entstehenden Sportzentrum Bendestorfer Straße.

 

Rm. Bracht-Bendt regt an, den Landkreis in Sachen Zuschuss zu kontaktieren. Vorausgesetzt es werde eine Schnitzelgrube für die Kunstturner in Buchholz geben und Buchholz somit unter Umständen zum Sportleistungszentrum werden, habe sicherlich auch der Landkreis ein Interesse an einer Förderung. Sie bittet weiterhin um Berücksichtigung einer Tribüne, damit in der Sporthalle auch Events stattfinden können. Veranstaltungen, die bisher nicht in der EMPORE stattfinden können, sollten in der neuen Halle möglich sein.

Rm. Kröger weist darauf hin, dass auch die Schützenhalle für Events oder Konzerte zur Verfügung steht. Eine funktionelle Halle für den Sport an der Bendestorfer Straße solle aus seiner Sicht keine Halle für Rockkonzerte etc. werden.

Rm. Helmrich äußert, dass aus seiner Sicht durchaus auch ein Schulstandort für den Neubau einer Sporthalle infrage kommen könne. Weiterhin richtet er an die AG Sport die Frage, wie es mit einer Bezuschussung des Landessportbundes aussehe.

Herr von Thienen antwortet hierauf, dass der Landessportbund 15 bis 20 % bezuschussen könne. Eine Bezuschussung durch den Turnerbund könne infrage kommen, wenn Buchholz als Leistungszentrum infrage käme, die Förderung seitens des Turnerbundes können hier je nach Priorität von 0 bis 100 % reichen.

Rm. Albers plädiert für einen zukunftsträchtigen Hallenbau, der Buchholz Standort als Mittelzentrum gerecht werde.

Rm. Wenker berichtet, das Thema Sport sei in der Fraktion der GRÜNEN intensiv beraten worden. Die GRÜNEN unterstützen den Bau einer neuen Sporthalle. Allerdings sollten alle Möglichkeiten der Zuschussgewinnung eruiert werden. Rm. Wenker gibt die Anregung, ob eine Mitfinanzierung durch unsere Nachbarkommunen gegen Hallennutzung – ähnlich wie bei den Kindergärten – möglich sei.

Erster StR Hübner-Dahrendorf geht direkt auf die Frage der Mitfinanzierung von Nachbarkommunen ein. Eine Finanzierung durch unsere Nachbargemeinden sehe er außerordentlich skeptisch.

Herr Peters beantwortet die Frage von Rm. Albers nach der Planung des Sportzentrums von Blau-Weiß. Der Baubeginn für das Sportzentrum von Blau-Weiß Buchholz an der Bendestorfer Straße ist für das Frühjahr 2006 vorgesehen, die Fertigstellung soll nach der vorliegenden Planung im Herbst 2006 erfolgen.

 

Stv. Vors. Rm. Schulz fasst zusammen, dass die Zahlen für die Grundsporthalle, ebenso die Zahlen für die Module erfasst werden müssen, damit die Politik zu Entscheidungen kommen kann.

Erster StR Hübner-Dahrendorf nimmt aus den bisherigen Beratungen des Ausschusses mit, dass das Ergebnis der AG bezüglich der Standortwahl Bendestorfer Straße vom Ausschuss begrüßt und in diese Richtung seitens der Verwaltung weiterverfolgt werden soll. Weiterhin regt er an, über die Frage der Erforderlichkeit einer Kupferplatte für Fechten im Boden einer neuen Sporthalle und über die Zuschauertribüne zu diskutieren. Der dritte Punkt sei die Klärung der Zeiträume und des erforderlichen Geldeinsatzes.

Herr von Thienen bittet noch einmal zu bedenken, dass für Events oder Konzerte andere Standards vorzuhalten sind als für eine Sporthalle. Auf einem Schwingboden, der in der Sporthalle vorhanden sein wird, könne man nicht mit einem LKW fahren, um beispielsweise Bühnenelemente aufzubauen. Dieses müsste berücksichtigt werden. Es müsste ganz klar benannt werden, welche Art von Veranstaltungen in dieser Sporthalle stattfinden sollten.

Rm. Bracht-Bendt erläutert, dass die FDP sich vorstelle, das Veranstaltungen und Konzerte, die bisher nicht in der EMPORE stattfinden können, in der neuen Sporthalle möglich sein sollten.

Rm. Vietheer schlägt vor, am heutigen Abend eine Empfehlung für den Standort Bendestorfer Straße auszusprechen.

 

Rm. Vietheer bittet um ein Wortprotokoll der Ausführungen zwischen Rm. Helmrich und Rm. Vietheer. Das Wortprotokoll ist der Niederschrift als Anlage 7 beigefügt.

 

Erster StR Hübner-Dahrendorf fasst zusammen: Das Arbeitsgruppenergebnis wird von großen Teilen des Ausschusses unterstützt. Die Kosten werden für den Standort Bendestorfer Straße ermittelt. Ob diese Kosten auf einen anderen Standort übertragbar sind, muss ggf. später geklärt werden. Die Kostenschätzungen werden für den Ausschuss am 14.11.2005 ermittelt. Die Optionen für die Halle werden als Module betrachtet und somit kann entschieden werden, wenn die Kostenschätzungen vorliegen.

Rm. Bracht-Bendt teilt mit, dass das Ergebnis der Arbeitsgruppe eindeutig für den Standort Bendestorfer Straße spreche.

Herr Horn dankt dem Unterausschuss für die gute Arbeit. Der Ausschuss habe viele Aspekte dargestellt. Der geplante Sporthallenbau sei eine gute Richtung für diese Stadt.


 

 



 

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