Stadt Buchholz in der Nordheide

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Auszug - Bericht des Bürgermeisters

2. Sitzung des Ortsrates Sprötze
TOP: Ö 5
Gremium: OR Sprötze Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 14.02.2007    
Zeit: 19:00 - 20:20 Anlass: Sitzung
Raum: Vereinshaus TSV Sprötze, Königsstraße 25
Ort: 21244 Buchholz i.d.N. - Sprötze

Bgm

Bgm. Geiger berichtet:

1. Er geht auf den Verkauf des Sprötzer Bahnhofes und den Beratungsverlauf sowie die Diskussion in der Öffentlichkeit ein. Der Ortsrat habe vor 2 Jahren dem grundsätzlichen Verkauf des Bahnhofs zugestimmt. Nachdem das Gebäude leergestanden habe, sei es von der Verwaltung schnell am Markt angeboten worden. Gebäude, die leer stehen, würden nicht besser. Bereits am 19.12.2006, kurz nachdem bekannt war, dass es einen Käufer für den Bahnhof Sprötze gebe, habe er den möglichen Verkauf des Bahnhofes Sprötze im Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Bauen (WiFiBau) berichtet i. Die Information über den bevorstehenden Verkauf des Bahnhofes Sprötze und die zukünftige Nutzung habe er auch den OR-Mitgliedern, soweit sie erreichbar waren, mitgeteilt. Wenn erkennbar gewesen wäre, dass es seitens des Ortsrates Probleme gebe, hätte man sicherlich einen anderen Weg gewählt. Er stellt nochmals klar, dass der OR Sprötze in keiner Weise übervorteilt werden solle. Vielmehr war es so dass ein Unternehmer das Gebäude erwerben wolle und auf eine schnelle Entscheidung gedrängt habe. Dieser Bitte habe man nachkommen wollen, damit der Bahnhof Sprötze nicht noch länger leer stehe. Er bedauere es sehr, dass es im bisherigen Beratungsverlauf zu diesen Auseinandersetzungen gekommen sei. Der ursprünglich vorgesehene Beratungsablauf sei unglücklich gewesen. Mit der kurzfristigen Einladung des Ortsrates zur Teilnahme an der Sitzung des WiFiBau habe man dieses aber geheilt. Eine Beteiligung des Ortsrates sei erfolgt. Er teilt mit, dass im Bahnhof Sprötze max. 12 Arbeiter der Buchholzer Firma auf einer Wohnfläche von ca. 250 qm untergebracht werden sollen. Sollte es wider Erwarten Probleme geben, sollten diese direkt angesprochen werden. Der Unternehmer habe dann schnelles Handeln zugesagt. Insbesondere bedauere er auch die Polemik, die in diese Diskussion gekommen sei. Er gehe davon aus, dass eine solche Situation nicht noch einmal passiere.

2. Die LNVG habe mit Schreiben vom 30.1.2007 mitgeteilt, dass die Fördermittel für die Investition zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), Bau einer P +R und B + R-Anlage und Umgestaltung des Vorplatzes Bahnhof Sprötze bewilligt seien. Er gehe davon aus, dass im Märze die Ausschreibung beginne und im Mai/Juni mit dem Bau begonnen werden könne.

3. Der Nahverkehr zwischen Bremen und Hamburg werde nicht mehr von der Bahn durchgeführt, sondern von der Metronom. Diese beabsichtige zukünftig verstärkt auch die Bahnhöfe anzufahren, die von der Bahn bisher nicht angefahren worden seien. Dies betreffe dann auch Sprötze.

4. Nachdem im GE III sich Firmen mit einer sehr großen Zahl von Mitarbeiter/innen angesiedelt hätten, sei entschieden worden, das GE III an den HVV anzubinden. Hier würden nunmehr 3 Busse vormittags und 3 Busse nachmittags fahren. Mit dem neuen Fahrplan, der aber leider erst im Dezember aufgestellt werde, werde auch geprüft, inwieweit es möglich sei, diese Busse auf jeweils einer Tour über Sprötze fahren zu lassen. Er weist darauf hin, dass eine Verbesserung des ÖPNV auch durch den neuen Heideshuttle erfolge, der auch über Sprötze fahre. Dies erhöhe die Attraktivität der Ortschaft.

5. Er stellt die Kinderbetreuungssituation in Sprötze dar (siehe Anlage 1). Er zitiert die Zahlen. Z.Zt. sei die Stadt Buchholz i.d.N. dabei, die Kinderbetreuung neu zu strukturieren und flexibler zu gestalten.
Ziel sei es, Hortplätze an die Schulen anzubinden und die Krippenplätze in den Kindergärten.


6. Er geht auf die Presseberichterstattung zum Thema "Schwarzbauten" hin. Er stellt die Hintergründe dar. Herr Otto als Vertreter der IWL habe für den 30.1.2007 zu einer überregionalen Pressekonferenz eingeladen, mit einem Einladungstext, der unhaltbare Vorwürfe beinhalte. Die Verwaltung habe mit einer Pressemitteilung reagiert. Hintergrund sei wohl auch, dass die IWL sich neu strukturiert habe und Herr Otto nun Vorsitzender sei. Er bedauere diese Entwicklung sehr. Ein Sachstandsbericht zur Umsetzung der Bebauungspläne liege vor. Dieser Werde dem Protokoll als Anlage 2 beigefügt. Er zitiert daraus. Er teilt mit, dass erste Klagen gegen die Bebauungspläne eingegangen seien. Er gehe davon aus, dass die Bebauungspläne vor Gericht Bestand haben würden. Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein, könne dies verheerende Folgen für alle betroffenen Eigentümer haben.
Der Ortsrat erklärt ebenfalls sein Bedauern zu dieser Entwicklung.


 



 

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