Stadt Buchholz in der Nordheide

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Vorlage - DS 01-06/0975

Betreff: Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung zum 01.07.2005
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Schulausschuss Vorberatung
07.11.2005 
19. Sitzung des Schulausschusses (offen)   
Verwaltungsausschuss Entscheidung
17.11.2005    52. Sitzung des Verwaltungsausschusses      

Beschlussvorschlag:

Beschlussvorschlag:

 

Der Verwaltungsausschuss möge beschließen:

 

Der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes zum 01.07.2005 wird zugestimmt.

Begründung/Stellungnahme:

Begründung:

 

1.   Umsetzung/Ergebnisse der letzten Fortschreibung

 

          Der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung zum 01.07.2004 wurde in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 18.11.2004 zugestimmt. Die sich daraus ergebenen Maßnahmen wurden wie folgt durchgeführt.

 

          Schule Außenstelle Trelde:

          Die Sanierungs- und Umbauarbeiten im Schuljahr 2004/05 wurden fristgerecht fertiggestellt, sodass die neuen Räumlichkeiten plangemäß ab dem Schuljahr 2005/06 von Schülern und Lehrern bezogen werden konnten. Mit Wirkung vom 01.08.2005 gehört die „Schule Trelde“ organisatorisch der Schule Sprötze an und ist seitdem Außenstelle. Der gem. Satzung festgelegte Schuleinzugsbereich der einstigen Schule Trelde gilt unverändert für die Außenstelle Trelde.

 

          Heideschule:

          Der erforderliche Raummehrbedarf des Schuljahres 2004/05 konnte durch eine umfangreichere Nutzung der Räumlichkeiten im Alt-AEG gedeckt werden. Diese stehen der Heideschule auch im Schuljahr 2005/06 zur Verfügung. Ab dem folgenden Schuljahr ist die Anmietung eines Schultraktes im Realschulgebäude des Landkreises Harburg geplant. (Hierzu siehe weiter unter: Fortschreibung Heideschule). Mit der nach Ratsbeschluss vorgesehenen Renovierung des Physik- und Chemieraumes im Gebäude der Heideschule wurde bereits begonnen. Die Arbeiten werden noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Weiterhin wurde gem. Ratsbeschluss die Überdachung des Lichthofes II in der Heideschule in die Planungen zur Grundsanierung mit aufgenommen. Die so geschaffene Fläche soll sowohl als Musik- und Veranstaltungsraum (variable Wand zur Aula II) dienen. Mit der Überdachung des Lichthofes ergibt sich zusätzlich die Möglichkeit, den jetzigen Musikraum im Bedarfsfall als AUR zu nutzen.

 

          Waldschule:

          Durch die Aufstellung der Klassenraumcontainer und der Nutzung des Kunstraumes als AUR, konnte der Raummehrbedarf im Schuljahr 2004/05 gedeckt werden. Die Klassenraumcontainer stehen im Schuljahr 2005/06 weiterhin zur Verfügung. Durch Reduzierung der Klassenanzahl von 27 auf 26 in diesem Schuljahr, kann der Kunstraum wieder zweckgemäß genutzt werden.

          Mit Bescheid vom 14.06.2004 des MK wurde der Waldschule die Führung einer Ganztagsschule genehmigt. Die Planungen zur Errichtung der damit erforderlichen Schulmensa sind abgeschlossen. Obwohl öffentlich von der Landesregierung die vom Bund bereitgestellten Fördermittel bereits zugesagt worden waren, konnte bisher keine Auftragsvergabe erfolgen, da die Landesregierung die Gelder bisher nicht freigegeben hat.

 

 

2.   Fortschreibung zum 01.07.2005

 

          Vorbemerkung:

          Die Daten zur Fortschreibung sind aufgrund statistischer Berechnungsmethoden ermittelt worden. Die Ergebnisse mehrerer Jahre im Voraus sind mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet. Die tatsächliche demografische Entwicklung bleibt zu beobachten.

 

          Außenstelle Trelde

Im Schuljahr 2005/06 werden an der Außenstelle Trelde 5 Klassen beschult. Vier Klassen nutzen die AUR, die fünfte Klasse nutzt für dieses Schuljahr einen großen Gruppenraum. Ab dem kommenden Schuljahr ist fortlaufend nur noch mit einer Einzügigkeit zu rechnen, so dass der Gruppenraum wieder im vollem Umfang zu nutzen ist. Zwar zeigt der Schulentwicklungsplan aufgrund der Geburtenzahlen einen höheren Raumbedarf auf, jedoch liegen die tatsächlichen Schülerzahlen insbesondere durch die Nähe zur Waldorfschule regelmäßig weit unter diesen Zahlen. Die vergangenen Jahre weisen hier eine durchschnittliche Reduzierung von 42 % aus. Dies wird in der Tabelle Außenstelle Trelde berücksichtigt.(s. Anlage)

 

          Zuzüge aus den Bebauungsplänen „Dieckwischweg“ und „An der Post“ wurden noch nicht berücksichtigt, da hierzu der B-Plan noch erarbeitet wird. Die Realisierung soll in Abschnitten erfolgen. Die geplanten ca. 75 Wohneinheiten würden einen Schülerzuwachs von Æ 2,6 Schülern pro Schuljahrgang ausmachen, jedoch die Zahl der erforderlichen AUR nicht beeinflussen.

 

          Hinweis

          Bei der Planung von Neubaugebieten wird von einer Belegungsdichte von 2,3 Einwohnern pro Wohneinheit ausgegangen. Für die Zahl der Schüler rechnet man in Neubaugebieten bei 100 Einwohnern mit 1,5 Kindern im Primarbereich pro Schuljahrgang.

 

          Fazit:

          Kein Handlungsbedarf.

 

          Finanzielle Auswirkungen:

          Keine

 

          Schule Sprötze

          Die Schule Sprötze ist eine 2-zügige Grundschule, der acht AUR zur Verfügung stehen. Bis zum Schuljahr 2008/09 geht die Prognose von acht AUR aus, ohne hierbei in den oberen Bereich der Schülerhöchstgrenzen bei dem Klassenteiler zu gelangen. Bereits ab dem Schuljahr 2009/10 sinkt der Raumbedarf und weist schließlich ab 2012 durchgängig eine Einzügigkeit aus.

          Der B-Plan „Sprötzer Bahnhofstraße“ liegt im Einzugsbereich der Schule Sprötze, wurde aber in diesen Schulentwicklungsplan nicht mit aufgenommen, da die Realisierung noch unsicher ist. Bei den geplanten 25 Wohneinheiten würde sich lediglich ein Schülerzuwachs von einem Schüler pro Schuljahrgang ergeben und den Raumbedarf nicht beeinflussen.

 

          Fazit:

          Kein Handlungsbedarf.

 

          Finanzielle Auswirkungen:

          Keine

 

          Schule Steinbeck

          Die Schule Steinbeck ist eine 2-zügige Volle Halbtagsschule, der neun AUR zur Verfügung stehen. Der Raumbedarf beträgt in diesem Schuljahr 2005/06 letztmalig neun AUR. In den darauf folgenden Jahren wird eine Zweizügigkeit prognostiziert, die jeweils nur durch das knappe Überschreiten der Teilungsgrenze erreicht wird.

 

          Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

          Finanzielle Auswirkungen:

          Keine

 

          Heideschule

          Die Heideschule ist im Grundschulbereich eine 4-zügige Volle Halbtagsschule. Im Hauptschulbereich wird bis zum 10. Jahrgang beschult. Der erste und zweite Jahrgang im Grundschulbereich werden als Eingangsstufe geführt. Der Grundschule sind zwei Sprachheilklassen (SHK) im 1. und 2. Jahrgang sowie zwei Kooperationsklassen (Kooperation mit der Schule für geistig Behinderte An Boerns Soll) angegliedert. Seit dem Schuljahr 2004/05 ist im Hauptschulbereich ebenfalls eine Kooperationsklasse eingerichtet.

          Für den Grund- und Hauptschulbereich stehen im Gebäude der Heideschule insgesamt 24 AUR und zusätzlich zwei kleinere Räume für die Sprachheilklassen zur Verfügung. Der erforderliche Raummehrbedarf für die 31 Klassen in diesem Schuljahr wird durch die Nutzung der Räumlichkeiten im Alt-AEG gedeckt.

          Im Schuleinzugsbereich der Heideschule liegen die Baugebiete „Am Sööl´n“ und „Hamburger Straße“ (Barkuda). Die Bebauungspläne werden wahrscheinlich wie folgt realisiert.

 

          2006:              25 Wohneinheiten Hamburger Straße

          Schülerzuwachs für das Schuljahr 2006/07 = ca. 0,8 Schüler pro Schuljahrgang

 

          2007:              25 Wohneinheiten Hamburger Straße

                        25 Wohneinheiten Am Sööl´n

          Schülerzuwachs für das Schuljahr 2007/08 = ca. 1,7 Schüler pro Schuljahrgang

 

          Zur Deckung des langfristigen Raummehrbedarfes ist ab dem Schuljahr 2006/07 die Nutzung eines Schultraktes in den Räumlichkeiten der ehemaligen OS geplant. Der Umfang dieses Schultraktes ermöglicht die Unterbringung aller Räume, die gem. DS 01-06/0826.001 zur Erweiterung der Heideschule vom Rat der Stadt Buchholz i.d.N. beschlossen wurden. Nach den erforderlichen Umbauarbeiten werden u.a. 9 AUR, 2 Gruppenräume, 1 großer Gruppenraum, 1 Computerraum, 2 FUR und div. Verwaltungsräume zur Verfügung stehen. Hier ist räumlich bereits eine zweite Kooperationsklasse im Hauptschulbereich eingeplant. Somit sollen insgesamt vier Koop-Klassen beschult werden. (Anträge der Schulen sind angekündigt.)

          Mit Anmietung der vorgenannten Räumlichkeiten stehen der Heideschule künftig 33 AUR zur Verfügung. Der Schulentwicklungsplan zeigt im Mittel ebenfalls einen Bedarf von 32 AUR auf. Eine Schülerspitze wird in den Jahren 2009-20013 prognostiziert. Diese Spitze könnte z.B. durch die Änderung der Schuleinzugsbereiche kompensiert werden.

          Zugleich ist abzuwarten, ob die prognostizierten Schülerzahlen im Hauptschulbereich auch nach Einführung der Ganztagsschule an der Waldschule so bestehen bleiben.

          Anzumerken ist noch, dass die Wanderungsstatistik im Einzugsbereich der Heideschule zur Zeit eine große Zahl an Geburten aus Wanderungen ausweist. Dies ist vornehmlich auf die Zuzüge „Buenser Heide“ zurückzuführen. Hier sollten die künftigen Zahlen der tatsächlich angemeldeten Schüler abgewartet werden, da die Zahl der tatsächlichen Erstklässler in den vergangenen Jahren von denen der Prognose nach unten abwich.

 

          Fazit:

          Mit Nutzung der Räumlichkeiten im Realschulgebäude ist die Unterbringung aller Klassen der Heideschule langfristig gesichert. Die erst mittelfristig erwartete Schülerspitze ist mit der kontinuierlichen Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes zu beobachten und ggf. durch die o.g. Maßnahmen, die nur beispielhaft aufgezeigt wurden, abzuwenden.

 

          Finanzielle Auswirkungen:

          im HH-Jahr 2006: anteilige Umbaukosten der Realschulräume (zzt. noch in Verhandlung, voraussichtlich 200.000 €)

          Miete:              0,90 € / qm monatlich abzügl. der Flächen für die Koop-Klassen

 

          Waldschule

          Die Waldschule ist eine Grund- und Hauptschule. Im Hauptschulbereich wird bis zum 10. Jahrgang beschult. Für den Grund- und Hauptschulbereich stehen an der Waldschule seit dem Schuljahr 2004/05 insgesamt 22 AUR und vier Klassenraumcontainer zur Verfügung und decken den Raumbedarf von 26 Klassen (rechnerisch 25) vollständig ab. Der Schulentwicklungsplan weist jedoch aus, dass sich die langjährige Vierzügigkeit im Grundschulbereich auf eine Dreizügigkeit reduzieren wird. Mittelfristig könnten somit die mobilen Klassenraumcontainer stufenweise entfernt werden. Auch im Hauptschulbereich zeichnet sich künftig ein Rückgang der erforderlichen AUR ab. Hier ist allerdings abzuwarten, wie sich die Hauptschülerzahlen mit der tatsächlichen Einführung der Ganztagsschule entwickeln. Dies wird in den nächsten Schuljahren festzustellen und entsprechend in die Schulentwicklungsplanung mit aufzunehmen sein. Mit einer Raumbedarfproblematik ist jedoch nicht zu rechnen.

          Mit Vorliegen eines positiven Zuschussbescheides des Landes zur Förderung der Errichtung einer Mensa wird mit der Umsetzung der vorhandenen Pläne begonnen weden können.

 

          Fazit:

          Kein Handlungsbedarf.

 

          Finanzielle Auswirkungen:

          Ausgaben Mensa:

          900.000,- € sind bereits im Haushalt 2005 eingestellt und auf 2006 zu übertragen.

            64.000,- € sind im Haushalt 2006 zusätzlich eingeworben

          Einnahmen:

          723.000,- €  Zuweisung Fördermittel des Landes für Mensa

 

          Wiesenschule

          Die Wiesenschule ist eine Grundschule mit einer zusätzlichen Klasse für den Schulkindergarten.

          An der Wiesenschule besteht im Schuljahr 2005/06 ein Raumbedarf von 16 AUR, der neben der 13 vorhandenen AUR durch die Nutzung von zwei Klassenraumcontainern und eines Fachunterrichtsraumes gedeckt wird. Im nächsten Schuljahr wird nochmals mit diesem Bedarf gerechnet, jedoch sinkt ab dem Schuljahr 2007/08 die Schülerzahl bereits stetig. Zur Deckung des Raumbedarfes sollten die vorhandenen Klassenraumcontainer vorerst bestehen bleiben.

 

          Fazit:

          Kein Handlungsbedarf.

 

          Finanzielle Auswirkungen:

          Keine

 

          Mühlenschule

          Die Mühlenschule ist eine 3-zügige Volle Halbtagsschule, der 12 AUR zur Verfügung stehen. Im laufenden Schuljahr 2005/06 werden hier 13 Klassen beschult (rechnerisch 12). Die vier im vorangegangen Schuljahr eingerichteten 1. Klassen werden im zweiten Jahrgang auch nach Unterschreiten der Teilungsgrenze weitergeführt. Zur Deckung des Raumbedarfes wird der Musikraum als AUR genutzt. Im Einzugsgebiet der Mühlenschule liegt das Bebauungsgebiet „Distelweg“, welches bereits größtenteils bebaut ist. Im kommenden Schuljahr 2006/07 ist durch die verbleibende Bebauung mit einem Schülerzuwachs von 1 Schüler pro Schuljahrgang zu rechnen. Unter Berücksichtigung einer sehr hohen Zuwanderung in diesem Schulbezirk (5 Geburten pro Schuljahrgang) zeigt die Schulentwicklung einen Raumbedarf bis zum Schuljahr 2010/11 von 13 AUR auf. Im Schuljahr 2007/08 werden in den 1. Klassen 88 Schüler erwartet, woraus sich in dem Jahr der Raumbedarf einmalig auf 14 AUR erhöhen könnte. Jedoch sollten hier die Zahlen der tatsächlich angemeldeten Schüler abgewartet werden, da die Zahl der tatsächlichen Erstklässler in den vergangenen Jahren denen der Prognose nach unten abwich. In den Folgejahren sinkt der Raumbedarf jedoch wesentlich.

 

          Fazit:

          Kein Handlungsbedarf.

          Im Bedarfsfall sollten hier interne Veränderungen vorgenommen werden und für den zeitlich begrenzten Raummehrbedarf die vorhanden, nach Schulbaurichtlinie in Grundschulen nicht vorgeschriebenen, FUR genutzt werden.

 

          Finanzielle Auswirkungen:

          Keine

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Siehe Seite 2 ff.

Anlage:

Anlage:

Schulentwicklungsplan zum 01.07.2005



 

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