Stadt Buchholz in der Nordheide

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Vorlage - DS 06-11/0094

Betreff: Verkehrsberuhigung Buchholzer Landstraße
hier: Anfrage von Herrn Heins Brandes, SPD-Fraktion OR Holm-Seppensen
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Anlagen:
DS 0097  

Begründung/Stellungnahme:

 

Frage 1:            Welche baulichen Maßnahmen (Verkehrskreisel, Verkehrsinsel, Verschwenkung, Straßenrasterung, Geschwindigkeitsmesser a.a.) können auf der Höhe des Tostedter Weges oder im weiteren Verlauf der Straße eingeplant werden, um eine Verkehrsberuhigung zu erzielen.

 

                        Antwort:

                                    Nach Aussage des Landkreise Harburg sind Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf klassifizierten Straßen wie der Kreisstraße 28 nur in einem sehr begrenzten Umfang zulässig, wären Angelegenheit der Stadt Buchholz i.d.N. und auch von dieser zu finanzieren. Vorstellbar wären hier Fahrbahnteiler mit verschwenkter Fahrbahn. Der LK weist aber auch darauf hin, dass sich eine Geschwindigkeitsreduzierung nachweislich nur auf dem unmittelbaren Bereich einer solchen Anlage beschränkt und somit nicht zu einer allgemeinen Senkung des Geschwindigkeitsniveaus führt.

                                    Auch aus Sicht des Vorsitzenden der Unfallkommission der Polizeiinspektion Winsen/Luhe, gibt es aus verkehrsbehördlicher Aufgabenwahrnehmung keine konkreten Gründe mit dem Umbau der Straße besondere Maßnahmen zu fordern. Aus fachlicher Warte kommen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung nur dann in Betracht, wenn sich die Verkehrsabläufe in dem betrachteten Straßenabschnitt zuvor als auffällig problematisch erwiesen haben. Das ist hier nicht der Fall. Nur allgemeine Mutmaßungen über die Sicherheitslage vor und nach dem Umbau reichen für eine pflichtgemäße Beurteilung nicht aus. Die These, wonach auf einer schadhaften Straße mehr Sicherheit herrscht als auf einer neuen Fahrbahn, wird aus Erfahrungen der Unfallforschung nicht bestätigt.

                                    Schon bei einer vor etlichen Jahren durchgeführten flächenhaften Untersuchung der Geschwindigkeit an den hiesigen Ortseingängen hatten sich für diesen Ortsrand von Holm-Seppensen und bei damals deutlich besseren Fahrbahnverhältnissen keine Auffälligkeiten ergeben. Auch eine etwaige Zunahme des Verkehrs, sofern sie sich denn vor dem Hintergrund veränderter Fahrgewohnheiten überhaupt einstellen, sind aus verkehrsbehördlicher Aufgabenwahrnehmung kein Grund im Zusammenhang mit dem Umbau der Straße besondere Maßnahmen umzusetzen.

 

 

Frage 2:            Welche Möglichkeiten bestehen, die durch das Fällen der Birken erkennbare optische Verbreiterung der Fahrbahn durch spätere Neupflanzungen von geeigneten Bäumen zu korrigieren?

 

                                    Antwort:

                                    In den Bereichen, wo die Umbaumaßnahme Baumfällungen erforderlich macht, sind aus Platzgründen keine Ersatzpflanzungen möglich. Neupflanzungen werden im Bereich der Einmündung Tostedter Weg /K28 vorgenommen.

 

 

Anlage:

Anlage:

 

Anfrage der SPD-Fraktion im OR Holm-Seppensen vom 19.02.2007

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich DS 0097 (52 KB)      


 

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