Stadt Buchholz in der Nordheide

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Vorlage - DS 06-11/0097

Betreff: Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung zum 01.07.2006
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Anlagen:
Anlagen zum SEP 2006  

Begründung/Stellungnahme:

Gemäß § 26 (2) Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) haben Landkreise und kreisfreie Städte für ihr Gebiet Schulentwicklungspläne (SEP) aufzustellen, die mindestens alle sieben Jahre fortzuschreiben sind.

 

Auch ohne die gesetzliche Verpflichtung erstellt die Stadt Buchholz i.d.N. zur Prognostizierung des Raumbedarfes der Grund- und Hauptschulen seit vielen Jahren einen SEP, der jährlich fortgeschrieben wird. Die hier ermittelten Daten unterstützen Rat und Verwaltung bei der Entscheidungsfindung über Schulerweiterungen, Sanierungen, Containeraufstellungen etc.

 

 

1. Umsetzung/Ergebnisse der letzten Fortschreibung

 

Der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung zum 01.07.2005 wurde in der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 17.11.2005 zugestimmt. Die sich daraus ergebenen Maßnahmen wurden wie folgt durchgeführt.

 

Heideschule:

Zur Deckung des Raumbedarfes der Heideschule wurden mit Beginn des Schuljahres 2006/07 Räumlichkeiten im Gebäude der Realschule I, Buenser Weg, vom Landkreis Harburg angemietet. Der Umfang dieses Schultraktes ermöglicht die Unterbringung aller Räume, die gem. DS 01-06/0826.001 zur Erweiterung der Heideschule vom Rat der Stadt Buchholz i.d.N. beschlossen wurden. Nach den erforderlichen Umbauarbeiten stehen u.a. 9 Allgemeine Unterrichtsräume (AUR), 2 Gruppenräume, 1 großer Gruppenraum, 1 Computerraum, 2 Fachunterrichtsräume (FUR) und div. Verwaltungsräume zur Verfügung. Zudem begann mit dem Schuljahr 2006/07 eine zweite Kooperationsklasse im Hauptschulbereich, für die hier ebenfalls ein Unterrichtsraum eingerichtet wurde.

 

Weiterhin wurde im vergangenen Jahr die Sanierung des Physik-Chemieraumes im Gebäude der Heideschule durchgeführt. Ebenso sind nunmehr die Arbeiten an der Überdachung des Innenhofes II abgeschlossen.

 

 

2. Fortschreibung zum 01.07.2006

 

Vorbemerkung

Die Daten zur Fortschreibung sind aufgrund statistischer Berechnungsmethoden ermittelt worden. Die Ergebnisse mehrerer Jahre im Voraus sind mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet. Die tatsächliche demografische Entwicklung bleibt zu beobachten.

 

Grundschule Sprötze-Trelde; Einzugsbereich Trelde:

Im Schuljahr 2006/07 werden an der Außenstelle Trelde 4 Klassen beschult. Auch in den kommenden Schuljahren ist fortlaufend mit einer Einzügigkeit zu rechnen. Zwar zeigt der Schulentwicklungsplan aufgrund der Geburtenzahlen teilweise einen höheren Raumbedarf auf, jedoch liegen die tatsächlichen Schülerzahlen insbesondere durch die Nähe zur Waldorfschule regelmäßig weit unter diesen Zahlen. Die vergangenen Jahre weisen hier eine durchschnittliche Reduzierung von 43 % aus. Dies wird in der Tabelle Außenstelle Trelde berücksichtigt. Anlage 1

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

Grundschule Sprötze-Trelde; Einzugsbereich Sprötze:

Der Standort Sprötze umfasst eine 2-zügige Grundschule, der acht AUR zur Verfügung stehen. Bis zum Schuljahr 2008/09 geht die Prognose von acht AUR aus, ohne hierbei in den oberen Bereich der Schülerhöchstgrenzen bei dem Klassenteiler zu gelangen. Bereits ab dem Schuljahr 2009/10 sinkt der Raumbedarf und weist schließlich ab 2012 durchgängig eine Einzügigkeit aus. Anlage 2

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

Grundschule Steinbeck:

Die Schule Steinbeck ist eine 2- zügige Grundschule, der neun AUR zur Verfügung stehen.

Im Schuleinzugsbereich der GS Steinbeck sind die Neubaugebiete „Kattenberg Nord“ und  „Fasanenstieg“ mit insgesamt ca. 265 Wohneinheiten (WE) geplant. Die Realisierung soll voraussichtlich in folgenden Abschnitten verlaufen:

 

Schuljahr 2008/09    30 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgang ca.  1,0 Schüler

Schuljahr 2009/10  110 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgang ca.  3,8 Schüler

Schuljahr 2010/11  100 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgang ca.  3,5 Schüler

Schuljahr 2011/12    25 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgang ca.  0,9 Schüler

 

Bei der Planung von Neubaugebieten wird von einer Belegungsdichte von 2,3 Einwohnern pro Wohneinheit (WE) ausgegangen. Während in der Regel ca. 1 % der Gesamtbevölkerung ein Schülerjahrgang ausmacht, geht man in Neubaugebieten von einem Durchschnitt von 1,5 % pro Schuljahrgang aus.

 

In den vorangegangenen Prognosen wiesen die Geburten des Einzugsbereiches GS Steinbeck einen Rückgang auf, der im Schuljahr 2007/08 letztmalig eine volle 2-Zügigkeit und ab dem Schuljahr 2013/14 bereits eine reine 1-Zügigkeit zur Folge gehabt hätte.

Unter Einbeziehung der o.g. Schülerzuwächse durch die Neubaugebiete weist die Schulentwicklungsplanung nunmehr einen Raumbedarf von 7 – 8 Allgemeinen Unterrichtsräumen (AUR) und somit eine 2-Zügigkeit aus. Anlage 3

 

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

Grund- und Hauptschule Heideschule:

Die Heideschule ist im Grundschulbereich 4-zügig. Im Hauptschulbereich wird bis zum 10. Jahrgang beschult. Der erste und zweite Jahrgang im Grundschulbereich werden als Eingangsstufe geführt. Der Grundschule sind zwei Sprachheilklassen (SHK) im 1. und 2. Jahrgang sowie zwei Kooperationsklassen (Kooperation mit der Schule für geistig Behinderte An Boerns Soll) angegliedert. Im Hauptschulbereich sind seit dem Schuljahr 2006/07 nunmehr zwei Kooperationsklassen eingerichtet.

 

Mit Anmietung der Räumlichkeiten im Realschulgebäude Buenser Weg stehen der Heideschule 33 AUR zur Verfügung. Der Schulentwicklungsplan zeigt im Mittel ebenfalls einen Bedarf von 33 AUR auf. Eine Schülerspitze wird in den Jahren 2009-2012 prognostiziert. Diese Spitze wird durch die Nutzung eines ausreichend großen Gruppenraumes und/oder des alten Musikraumes aufgefangen werden.

Im Schuleinzugsbereich der Heideschule liegt das Baugebiet „Am Sööl´n“. Der Bebauungsplan wird wahrscheinlich wie folgt realisiert und in die Schulentwicklung einbezogen. Anlage 4

 

Schuljahr 2008/09  13 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgang ca.  0,4 Schüler

Schuljahr 2009/10  12 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgang ca.  0,4 Schüler

 

Bei der Planung von Neubaugebieten wird von einer Belegungsdichte von 2,3 Einwohnern pro Wohneinheit (WE) ausgegangen. Während in der Regel ca. 1 % der Gesamtbevölkerung ein Schülerjahrgang ausmacht, geht man in Neubaugebieten von einem Durchschnitt von 1,5 % pro Schuljahrgang aus.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

Grund- und Hauptschule Waldschule:

Die Waldschule ist eine Grund- und Hauptschule. Im Hauptschulbereich wird bis zum 10. Jahrgang beschult. Für den Grund- und Hauptschulbereich stehen an der Waldschule seit dem Schuljahr 2004/05 insgesamt 22 AUR und vier Klassenraumcontainer zur Verfügung und decken somit den Raumbedarf im Schuljahr 2006/07 von 25 Klassen ab.

Stufenweise wurde in diesem Schuljahr mit dem Betrieb der Ganztagsschule im Hauptschulbereich begonnen. Ebenso wurde nach Erhalt des Zuwendungsbescheides über Fördermittel im vergangenen Jahr mit dem Bau der Mensa begonnen, deren Fertigstellung zum Mai 2007 erwartet wird.

 

Die prognostizierten Schülerzahlen im Grundschulbereich zeigen mit diesem Schulentwicklungsplan auf, dass die bisherige Vierzügigkeit im Primarbereich ab dem Schuljahr 2009/10 auf eine kontinuierliche Dreizügigkeit zurückgeht. Die Prognose für den Hauptschulbereich weist eine Ein- bis Zweizügigkeit auf.

Mit der Dreizügigkeit im Grundschulbereich wären zwölf AUR und im Hauptschulbereich zwischen acht und zehn AUR nötig. (hierbei sind schon evtl. Rückläufer im siebten Schuljahr einbezogen)

Im Schuljahr 2007/08 werden demnach noch 23 AUR benötigt. Diese Anzahl reduziert sich in den Folgejahren weiter. (Zahlen siehe Anlage)

Sollte auf Grund der Tatsache, dass die Waldschule mit dem Ganztagsbetrieb im Hauptschulbereich und der Einrichtung einer Mensa einen Zuwachs erfährt und der Hauptschulzweig daher durchgehend zweizügig würde, wären hier bis zu elf AUR nötig. Zuzüglich der zwölf AUR im Grundschulbereich, würde sich der Gesamtbedarf auf 23 AUR belaufen.

Die Waldschule verfügt zurzeit über 22 AUR und vier Klassenraumcontainer, von denen zwei gemietet und zwei im Eigentum der Stadt sind.

Der Rückbau der zwei gemieteten Klassenraumcontainer ist daher geplant. Der Waldschule blieben mithin 24 AUR, die den Bedarf der prognostizierten 23 AUR abdecken. Anlage 5

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Rückbau Mietcontainer  8.500,- €  (bereits im Haushalt 2007 eingestellt)

Ab August 2007 entfallen entsprechende Mietzahlungen in Höhe von mtl. 1.904,- €

 

Grundschule Wiesenschule:

Die Wiesenschule ist eine Grundschule mit einer zusätzlichen Klasse für den Schulkindergarten.

An der Wiesenschule besteht in diesem und in den drei folgenden Schuljahren ein Raumbedarf von 16 AUR, der neben der 13 vorhandenen AUR durch die Nutzung von zwei Klassenraumcontainern und eines Fachunterrichtsraumes gedeckt wird. Ab dem Schuljahr 2010/11 sinkt der Bedarf an AUR. Zur Deckung des Raumbedarfes sollten die vorhandenen Klassenraumcontainer bestehen bleiben. Anlage 6

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

Grundschule Mühlenschule:

Die Mühlenschule ist eine 3-zügige Grundschule, der 12 AUR zur Verfügung stehen. Im laufenden Schuljahr 2006/07 werden hier 13 Klassen beschult. Zur Deckung des Raumbedarfes wird der Musikraum als AUR genutzt.

Unter Berücksichtigung einer hohen, rein statistischen Berechnungsformel für die Zuwanderung, (5 Geburten pro Schuljahrgang) zeigt die Schulentwicklung einen Raumbedarf im Schuljahr 2007/08 von 14 AUR auf. Hier werden inkl. Wanderung für die 1. Klassen 88 Schüler erwartet, woraus sich der Raumbedarf auf die genannten 14 AUR erhöhen könnte. Jedoch ist hier die Zahl der tatsächlich angemeldeten Schüler abzuwarten, da die Zahl der tatsächlichen Erstklässler in den vergangenen Jahren von denen der Prognose jeweils nach unten abwich. In den Folgejahren sinkt der Raumbedarf jedoch wesentlich. Anlage 7

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

Im Bedarfsfall sind hier schulinterne Raumnutzungsänderungen vorzunehmen und für den zeitlich begrenzten Raummehrbedarf eines Jahres ggf. einer der vorhandenen FUR zu nutzen.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlagen zum SEP 2006 (1540 KB)      


 

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