Stadt Buchholz in der Nordheide

?

Seiten-Inhaltsbereich

Ratsinformationssystem


Vorlage - DS 06-11/0217

Betreff: Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung zum 01.07.2007
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Anlagen:
Anlagen 1 - 7 Schulentwicklungsplanung  

Begründung/Stellungnahme:

Allen Ratsmitgliedern sowie den hinzugewählten Mitgliedern des Ausschusses für Schule und Sport zur Kenntnis:

 

 

Gemäß § 26 (2) Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG) haben Landkreise und kreisfreie Städte für ihr Gebiet Schulentwicklungspläne (SEP) aufzustellen, die mindestens alle sieben Jahre fortzuschreiben sind.

 

Auch ohne die gesetzliche Verpflichtung erstellt die Stadt Buchholz i.d.N. zur Prognostizierung des Raumbedarfes der Grund- und Hauptschulen seit vielen Jahren einen SEP, der jährlich fortgeschrieben wird. Die hier ermittelten Daten unterstützen Rat und Verwaltung bei der Entscheidungsfindung über Schulerweiterungen, Sanierungen, Containeraufstellungen etc.

 

 

1.Umsetzung/Ergebnisse der letzten Fortschreibung

 

Die Maßnahmen laut der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung zum 01.07.2006 wurden wie folgt durchgeführt.

 

Waldschule:

Die Waldschule verfügte bis zum vergangenen Schuljahr über 22 Allgemeine Unterrichtsräume (AUR) und vier Klassenraumcontainer. Zwei der Container befinden sich im Eigentum der Stadt Buchholz i.d.N., zwei der Container waren gemietet. Die Schulentwicklungsplanung 2006 zeigte einen Rückgang des Raumbedarfes auf, sodass der Rückbau der zwei gemieteten Klassenraumcontainer geplant und in den Sommerferien 2007 vorgenommen wurde. Der Waldschule bleiben mithin 24 AUR, die den Bedarf der prognostizierten AUR abdecken.

Mit Abschluss der Arbeiten im Juli 2007 wurde die Mensa am 12.07.2007 eingeweiht.

 

 

2.Fortschreibung zum 01.07.2007

 

Vorbemerkung:

Die Daten zur Fortschreibung sind aufgrund statistischer Berechnungsmethoden ermittelt worden. Die Ergebnisse mehrerer Jahre im Voraus sind mit entsprechenden Unsicherheiten behaftet. Die tatsächliche demografische Entwicklung bleibt zu beobachten.

 

Grundschule Sprötze-Trelde; Einzugsbereich Trelde (Anlage 1):

Im Schuljahr 2007/08 werden an der Außenstelle Trelde 4 Klassen beschult. Auch in den kommenden Schuljahren ist fortlaufend mit einer Einzügigkeit zu rechnen. Zwar zeigt der Schulentwicklungsplan aufgrund der Geburtenzahlen teilweise einen höheren Raumbedarf auf, jedoch liegen die tatsächlichen Schülerzahlen insbesondere durch die Nähe zur Waldorfschule regelmäßig weit unter diesen Zahlen. Die vergangenen Jahre weisen hier eine durchschnittliche Reduzierung von 43 % aus. Dies wird in der Tabelle Außenstelle Trelde berücksichtigt.

Im Schuleinzugsbereich der Außenstelle Trelde ist das Neubaugebiet „An der Post“ mit 30 Wohneinheiten (WE) geplant. Die Realisierung wird voraussichtlich in folgenden Abschnitten verlaufen:

 

Schuljahr 2009/1010 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  0,3 Schüler

Schuljahr 2010/1110 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  0,3 Schüler

Schuljahr 2011/1210 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  0,3 Schüler

 

Bei der Planung von Neubaugebieten wird von einer Belegungsdichte von 2,3 Einwohnern pro Wohneinheit (WE) ausgegangen. Während in der Regel ca. 1 % der Gesamtbevölkerung ein Schülerjahrgang ausmacht, geht man in Neubaugebieten von einem Durchschnitt von 1,5 % pro Schuljahrgang aus.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

 

Grundschule Sprötze-Trelde; Einzugsbereich Sprötze (Anlage 2):

Der Standort Sprötze ist eine 2-zügige Grundschule, der acht AUR zur Verfügung stehen. Im Schuljahr 2007/08 wurden 28 Kinder eingeschult, die regulär eine Klasse bilden würden. Gleichwohl wurden hier zwei Klassen eingerichtet.

Die Geburtenrate der folgenden Jahre zeigt einen Rückgang auf, so dass ab dem Schuljahr 2009/10 der Raumbedarf sinkt und schließlich ab 2012/13 durchgängig eine Einzügigkeit ausweist.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

 

Grundschule Steinbeck (Anlage 3):

Die Schule Steinbeck ist eine 2-zügige Grundschule, der neun AUR zur Verfügung stehen.

Im Schuleinzugsbereich der GS Steinbeck sind die Neubaugebiete „Kattenberg Nord“ und  „Fasanenstieg“ mit insgesamt ca. 244 Wohneinheiten (WE) geplant. Die Realisierung soll voraussichtlich in folgenden Abschnitten verlaufen:

 

Schuljahr 2008/0928 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  1,0 Schüler

Schuljahr 2009/1092 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  3,2 Schüler

Schuljahr 2010/1183 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  2,9 Schüler

Schuljahr 2011/1228 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  1,0 Schüler

Schuljahr 2012/1313 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  0,5 Schüler

 

Bei der Planung von Neubaugebieten wird von einer Belegungsdichte von 2,3 Einwohnern pro Wohneinheit (WE) ausgegangen. Während in der Regel ca. 1 % der Gesamtbevölkerung ein Schülerjahrgang ausmacht, geht man in Neubaugebieten von einem Durchschnitt von 1,5 % pro Schuljahrgang aus.

 

In den vorangegangenen Prognosen wiesen die Geburten des Einzugsbereiches GS Steinbeck einen Rückgang auf, der im Schuljahr 2007/08 letztmalig eine volle 2-Zügigkeit und ab dem Schuljahr 2013/14 bereits eine reine 1-Zügigkeit zur Folge gehabt hätte.

Unter Einbeziehung der o.g. Schülerzuwächse durch die Neubaugebiete weist die Schulentwicklungsplanung nunmehr auch künftig einen Raumbedarf von 7 – 8 Allgemeinen Unterrichtsräumen (AUR) und somit eine 2-Zügigkeit aus.

 

Zum interfraktionellen Antrag aller im Ortsrat Steinbeck vertretenen Fraktionen vom 04.07.2007 (DS 06-11/0109.002), in dem die Verwaltung gebeten wurde zu prüfen

 

a)ob es sinnvoll ist, den Teil der Bremer Straße, der zur Zeit zum Schuleinzugsbereich der Grundschule Waldschule gehört, dem Einzugsbereich der Grundschule Steinbeck zuzuordnen (eine Straße = ein Schuleinzugsbereich);

 

b)ob es weitere Straßen in Steinbeck gibt, bei denen es geboten ist, den Schuleinzugsbereich für die gesamte Straße von der GS Waldschule zur GS Steinbeck (oder umgekehrt) zu verändern

 

wird mit gesonderter Drucksache Stellung genommen.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

 

Grund- und Hauptschule Heideschule (Anlage 4):

Die Heideschule ist im Grundschulbereich 4-zügig. Im Hauptschulbereich wird bis zum 10. Jahrgang beschult. Der erste und zweite Jahrgang im Grundschulbereich werden als Eingangsstufe geführt. Der Grundschule sind zwei Sprachheilklassen (SHK) im 1. und 2. Jahrgang sowie zwei Kooperationsklassen (Kooperation mit der Schule für geistig Behinderte An Boerns Soll) angegliedert. Im Hauptschulbereich sind seit dem Schuljahr 2006/07 ebenfalls zwei Kooperationsklassen eingerichtet.

Die Schulentwicklungsplanung zeigt im Mittel einen Bedarf von 33 AUR auf, der mit den vorhandenen Räumlichkeiten abgedeckt werden kann. Eine Schülerspitze wird in den beiden Schuljahren 2011/12 und 2012/13 prognostiziert, wobei im Hauptschulbereich jeweils knapp die Klassenteilungsgrenze überschritten wird. Die tatsächliche Schülerzahl bleibt daher abzuwarten. Die mögliche Schülerspitze wird durch die Nutzung eines ausreichend großen Gruppenraumes und/oder des alten Musikraumes aufgefangen werden.

Im Schuleinzugsbereich der Heideschule liegen die Baugebiete „Am Sööl´n“ mit 25 Wohneinheiten und der zweite Bauabschnitt der „Buenser Heide“ mit 50 Wohneinheiten. Die Bebauungspläne werden wahrscheinlich wie folgt realisiert und wurden in die Schulentwicklungsplanung einbezogen.

 

„Am Sööl´n“:

Schuljahr 2009/1025 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  0,86 Schüler

 

„Buenser Heide“:

Schuljahr 2009/1030 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  1,04 Schüler

Schuljahr 2010/1120 WESchülerzuwachs pro Schuljahrgangca.  0,70 Schüler

 

Bei der Planung von Neubaugebieten wird von einer Belegungsdichte von 2,3 Einwohnern pro Wohneinheit (WE) ausgegangen. Während in der Regel ca. 1 % der Gesamtbevölkerung ein Schülerjahrgang ausmacht, geht man in Neubaugebieten von einem Durchschnitt von 1,5 % pro Schuljahrgang aus.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

Die weitere Entwicklung der Hauptschülerzahlen und die grds. Diskussion zur Zukunft der Hauptschule werden zu beachten sein und von Seiten der Verwaltung in Abstimmung mit der Schulleitung aktiv begleitet.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

 

Grund- und Hauptschule Waldschule (Anlage 5):

Die Waldschule ist eine Grund- und Hauptschule. Im Hauptschulbereich wird bis zum 10. Jahrgang beschult. Für den Grund- und Hauptschulbereich stehen der Waldschule insgesamt 22 AUR und zwei Klassenraumcontainer zur Verfügung.

Die prognostizierten Schülerzahlen im Grundschulbereich zeigen mit diesem Schulentwicklungsplan auf, dass die bisherige Vierzügigkeit im Primarbereich ab dem Schuljahr 2009/10 auf eine kontinuierliche Dreizügigkeit zurückgeht. Die Prognose für den Hauptschulbereich weist eine Ein- bis Zweizügigkeit auf. Die Schulentwicklungsplanung zeigt in den nächsten fünf Jahren im Mittel einen Bedarf von 21 AUR auf, der mit den vorhandenen Räumlichkeiten abgedeckt werden kann. Danach sinkt der Bedarf an AUR weiter.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

Die weitere Entwicklung der Hauptschülerzahlen und die grds. Diskussion zur Zukunft der Hauptschule werden zu beachten sein und von Seiten der Verwaltung in Abstimmung mit der Schulleitung aktiv begleitet.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine

 

 

Grundschule Wiesenschule (Anlage 6):

Die Wiesenschule ist eine vierzügige Grundschule mit einer zusätzlichen Klasse für den Schulkindergarten.

An der Wiesenschule besteht in diesem und in den zwei folgenden Schuljahren ein Raumbedarf von 16 AUR, der neben der 13 vorhandenen AUR durch die Nutzung von zwei Klassenraumcontainern und des Musikraumes gedeckt wird. Zur Deckung des Raumbedarfes sollten die vorhandenen Klassenraumcontainer bestehen bleiben. Ab dem Schuljahr 2010/11 sinkt der Bedarf an AUR stetig bis im Schuljahr 2013/14 eine Dreizügigkeit erreicht ist.

An der Wiesenschule besteht für die Schüler die Möglichkeit, ein angeliefertes, warmes Mittagessen einzunehmen. Derzeit nehmen ca. 60 Schüler hieran teil. Das Mittagessen wird bisher in der vorhandenen Schulküche (49 qm) ausgegeben und verköstigt. Da dieser Raum nicht mehr ausreichend Platz bietet, ist geplant, den Musikraum (80 qm) als Speiseraum einzurichten. Die Klasse, die bis zum Schuljahr 2009/10 im Musikraum unterrichtet werden sollte, wird dann den Werkraum als AUR nutzen. Planungsmittel sind im Haushalt 2008 eingeworben.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf zur Bedarfsdeckung der AUR.

 

Finanzielle Auswirkungen:

2008 Planungsmittel ca. 10.000,- €

2009 Errichtung Speiseraum ca. 170.000,- €

 

 

Grundschule Mühlenschule (Anlage 7):

Die Mühlenschule ist eine 3-zügige Grundschule, der 12 AUR zur Verfügung stehen. Im laufenden Schuljahr 2007/08 werden hier 13 Klassen beschult. Nach Klassenteiler wären 12 Klassen anzurechnen. Jedoch wird die vierte Jahrgangsstufe wie in den Vorjahren vierzügig geführt. Zur Deckung des Raumbedarfes wird der Musikraum als AUR genutzt.

Ab dem nächsten Schuljahr zeigt die Schulentwicklung einen Raumbedarf von höchstens 12 AUR auf, so dass die vorhandenen AUR auskömmlich sind und der Musikraum wieder als solcher genutzt werden kann.

 

Fazit:

Kein Handlungsbedarf.

 

Finanzielle Auswirkungen:

Keine


Anlage/n:

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Anlagen 1 - 7 Schulentwicklungsplanung (1579 KB)      


 

Wählen Sie Ihre Icons/Themen

Schließen
Sie können bis zu drei Anwendungen auswählen.
Weitere Anwendungen werden nicht angezeigt.
Familienbüro
Dienstleistungen
Personen
Formularübersicht
Amtliche Bekanntmachungen
Terminanfrage
Jugendzentrum
Stadtplan
Ausschreibungen
Auswahl speichern