Stadt Buchholz in der Nordheide


Vorlage - Ds 06-11/0328.001

Betreff: Straßenunterhaltungsarbeiten im Stadtgebiet von Buchholz i.d.N.
hier: Bisherige Erfahrungen
Status:öffentlichVorlage-Art:Information
Verfasser:Herr Laboga
Federführend:FB 50 - Fachdienst Straßen   
Beratungsfolge:

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

Begründung/Stellungnahme:

Allen Mitgliedern des Rates sowie den hinzugewählten Mitgliedern des WiFiBau zur Kenntnis.

 

Erfahrungsbericht zum Pilotprojekt  „Tränkdecke“

 

 

2007 wurde ein Pilotprojekt „Tränkdecke“ gestartet. Hierzu wurde die Oberfläche im Klecker Weg (linke Seite von der Bendestorfer Str. stadtauswärts) auf einer Länge von 635 m und einer durchschnittlichen Breite von 4,70 m (ca. 3000 m²) mit einer Tränkdecke befestigt. Bei diesem Verfahren wird auf die vorhandene, profilierte Fahrbahn ein ca. 2 cm starkes Splitt/ Bitumenemulsion – Gemisch aufgetragen, welches in den vorhandenen unbefestigten Untergrund eingewalzt wird. Die Herstellkosten beliefen sich auf ca. € 12.000.-. Das entspricht etwa € 4.-/m². Die durchschnittliche Lebensdauer von Tränkdecken wird mit 3 – 5 Jahre angegeben.

 

Der Unterhaltungsaufwand für diesen Abschnitt des Klecker Weges durch den Baubetriebshof betrug in der Vergangenheit ca. € 7.500,-. Diese Summe ergibt sich aus 5 Unterhaltungsintervallen pro Jahr bei einem Aufwand von ca. €, -50/m² (3000 m² x 0,50 €/m² x 5 Intervalle = 7.500,00 €/Jahr). Einschließlich der erheblich geringeren Unterhaltungskosten von ca.

€ 1.000.-/Jahr haben sich die Herstellkosten der Tränkdecke somit nach spätestens 2 Jahren amortisiert.

 

Ein weiterer, erheblicher Vorteil ist darin zu sehen, dass nach dem Einbau der Tränkdecke die Staubentwicklung durch Befahren verhindert wird. Dies ist eine große Entlastung für die Anlieger.

Der Einbau von Tränkdecken erfolgt ausschließlich in Straßen, in denen bis heute noch keine Oberflächenentwässerungseinrichtungen vorhanden sind. Deshalb muss neben der Tränkdecke genügend Seitenraum zur Versickerung des anfallenden Oberflächenwassers zur Verfügung stehen. Das heutige Problem der fehlenden Oberflächenentwässerung wird durch die Tränkdecke also nicht gelöst.

 

Das Resümee zum Pilotprojekt „Tränkdecke“ nach einem Jahr ist positiv. Daher soll der Einbau von Tränkdecken auch in den Folgejahren weitergeführt werden. Grundsätzlich erfolgt der Einbau von Tränkdecken nur in den unbefestigten Straßen, die die technischen Voraussetzungen (s. o.) erfüllen und gem. Straßenausbauprogramm nicht innerhalb der nächsten 3-5 Jahre zum erstmaligen Ausbau vorgesehen sind. Geplant sind im Jahr 2008 die Straßen in Suerhop, deren erstmaliger Ausbau gem. Straßenausbauprogramm nach heutigen Stand nicht vor dem Jahr 2013 erfolgen wird.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Anlage/n:

Anlage/n:

 



 

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