Stadt Buchholz in der Nordheide

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Vorlage - DS 11-16/0665.004

Betreff: 14. Änderung des Flächennutzungsplanes und Bebauungsplan "Bgm.-Kröger-Straße/Am Versberg", Ortschaft Sprötze, angrenzende Waldflächen
hier: Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Buchholz i.d.N. vom 21.03.2015 (Eingang: 25.03.2015)
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
OR Sprötze Vorberatung
Ausschuss für Stadtplanung, Mobilität, Bauen und Ordnung Vorberatung
27.05.2015 
27. Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Mobilität, Bauen und Ordnung (offen)   
08.07.2015 
28. Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Mobilität, Bauen und Ordnung und des Ortsrates Steinbeck (zu TOP 6) (offen)   
11.11.2015 
30. Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Mobilität, Bauen und Ordnung (offen)   
Verwaltungsausschuss Entscheidung
19.11.2015    44. Sitzung des Verwaltungsausschusses      
Anlagen:
Antrag der SPD-Fraktion vom 21.03.2015  

Beschlussvorschlag:

Antrag der SPD - Fraktion im Rat der Stadt Buchholz i.d.N.:

 

Der VA der Stadt Buchholz i.d.N. möge beschließen:

 

Im südöstlichen und südwestlichen Bereich bleiben die angrenzenden Waldflächen außerhalb des Plangebietes.

Begründung:

Stellungnahme:

 

Es ist Aufgabe des Bebauungsplanverfahrens die Belange des Naturschutzes und der geeigneten Verwertung der künftigen, bereits im Innenbereich liegenden Wohnbauflächen in Einklang zu bringen. Hierbei ist insbesondere der Schutz der Anwohner vor Windwurf sicher zu stellen. Daher besteht das Ziel einen gestuften Waldrand zu schaffen, der die Problematik des Windwurfes löst und gleichzeitig eine ökologische Aufwertung darstellt.

Die heute vorhandenen Waldflächen bleiben hierbei als Wald erhalten und werden im Bebauungsplan vollständig als Wald gem. § 18 BauGB festgesetzt.

 

Ein beauftragter Landschaftsarchitekt hat bereits einen Entwurf zu Waldaufwertung/Waldumbau im Plangebiet entwickelt. In Abstimmungsgesprächen mit den betroffenen Behörden zu Waldabstand und Waldaufwertung/Waldumbau, wurde mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreis Harburg, dem Forstamt Sellhorn (Niedersächsische Landesforsten) und der Landwirtschaftskammer/Bezirksförsterei grundsätzlich Einverständnis mit der geplanten Vorgehensweise der Stadt erzielt, da sich für den Naturhaushalt eine Aufwertung ergibt.

 

Die südwestlich und südöstlich angrenzenden Grundstückseigentümer der Waldflächen sind ebenfalls beteiligt worden, müssen sich jedoch noch mit den Maßnahmen auf Ihren Grundstücken einverstanden erklären.

 

Es ist in Buchholz i.d.N. weit verbreitet, dass Bauflächen direkt an Wald angrenzen. So finden sich auch im Plangebiet „Bgm.-Kröger-Straße/Am Versberg“ und innerhalb der angrenzenden Bebauung („Höllenschluchtweg“, „Am Versberg“) Bestandsbauten des Gewerbebetriebes Senator sowie Wohnbebauung in nur wenigen Metern Abstand zu den Waldflächen. Ein in den Bauflächen liegender Abstand von 35 m würde die Bebaubarkeit der Grundstücke sehr stark einschränken und ist aus Sicht der Verwaltung nicht angemessen.

 

Aus Sicht der Verwaltung ist die Abstufung des Waldes sinnvoll und wird allen Belangen gerecht. Daher sollte dem Antrag nicht gefolgt werden.

Finanzielle Auswirkungen:

Finanzielle Auswirkungen:

 

Nicht bekannt.


Anlage:

Antrag der SPD-Fraktion vom 21.03.2015

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Antrag der SPD-Fraktion vom 21.03.2015 (271 KB)      


 

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