Stadt Buchholz in der Nordheide

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Tunnel Seppenser Mühlenweg (2016)

Mühlentunnel 2012 2Der Mühlentunnel, Einfahrt Nordseite© Stadt BuchholzBebauungsplanverfahren abgeschlossen
Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Buchholz in seiner Sitzung am 22.6.2016 wurde das Bebauungsplanverfahren zum Bau des neuen Mühlentunnels abgeschlossen. Der Bebauungsplan wurde durch amtliche Bekanntmachung dieses Satzungsbeschlusses auch bereits inkraftgesetzt. Weitere Informationen zum Ablauf des Verfahrens finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Weiterer Ablauf des Bauvorhabens

Da das Tunnelbauwerk eine bestehende Eisenbahnstrecke unterquert, ist als Besonderheit eine eisenbahnrechtliche Anlagengenehmigung ("Baugenehmigung") beim Eisenbahnbundesamt in Hannover einzuholen. Dieser Antragsvorgang läuft zurzeit. Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zur Planung.


Ziele und Zweck der Planung
Die einspurige Verkehrsführung im bestehenden Tunnel am Seppenser Mühlenweg kann die verkehrlichen Anforderungen sowohl im eigentlichen Bereich des Tunnels als auch unter gesamtstädtischen Gesichtspunkten nicht annähernd erfüllen. Zwar werden Teile des stadtteilverbindenden Verkehrs bis auf Stoßzeiten (Schulbeginn, Feierabend) noch am Rande der Kapazität abgewickelt, eine zweite, verkehrsgerechte Verbindung neben der Canteleu-Brücke kann der Tunnel im jetzigen Zustand jedoch nicht erbringen.

Der zweite, wesentliche Problembereich ist die Verkehrskreuzung Seppenser Mühlenweg/Bremer Straße/Steinbecker Mühlenweg. Durch die örtliche Situation müssen im heutigen Zustand alle Verkehre über zwei getrennte Kreuzungen geführt werden. Die wesentlichen Verkehrsströme müssen sozusagen “über Eck“ geführt werden, was die Verkehrsabläufe durch viel zu kurze Aufstellflächen in Richtung Seppenser und Steinbecker Mühlenweg in Stoßzeiten zum Erliegen bringt. Linksabbiegende Fahrzeuge in diesen beiden Richtungen versperren hierbei die Geradeaus-Verkehre. Die entstehenden Staus können jeden Morgen in Richtung Innenstadt und jeden Abend in Richtung Westen beobachtet werden.Im Rahmen eines Bauprojektes ist insofern immer ein Zusammenführen der beteiligten Straßen auf einen Verkehrsknoten erforderlich. Von daher ist ein reiner Umbau des alten Tunnels unter Beibehaltung der Lage der beteiligten Straßen nicht zielführend.

Drittens ist unter Sicherheitsaspekten darauf hinzuweisen, dass es mit Ausnahme der Canteleu-Brücke zurzeit keine weitere Überquerungsmöglichkeit gibt, im Katastrophenfall mit Feuerwehrzügen oder anderen LKW ohne sehr große Umwege in den Süden der Stadt zu gelangen. Auch für den Stadtbus ergeben sich neue Möglichkeiten der Linienführung durch einen verkehrsgerechten neuen Tunnel. Dies sind bedeutende gesamtstädtische Aspekte.
Viertens ist die Sicherheit der Fußgänger und hierbei insbesondere der zahlreichen Schülerverkehre im bestehenden Tunnel im Sinne aktueller Sicherheitsbestimmungen nicht mehr vertretbar. Hier ist im Zusammenhang mit einem verkehrsgerechten Neubau des Tunnels eine optimale Lösung erreichbar.
Ziel des Verfahrens war somit die planungsrechtliche Vorbereitung für den Bau des neuen Tunnels einschl. aller in diesem Zusammenhang erforderlichen technischen Begleitbauwerke wie die Verkehrsanlagen einschl. Kreisverkehrsplätzen, die Verlegung des Steinbach einschließlich neuer Regenwasserkanäle, eines neuen Schmutzwasserkanals sowie eines neuen Einleitungsbauwerks für Regenwasser aus dem Einzugsgebiet „Reiherstieg“.

Haben Sie weitere Fragen?

Für Fragen im Zusammenhang mit dem Bebauungsplanverfahren steht Ihnen Peter Loginowski im Rathaus gern zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie ebenfalls weiter unten auf dieser Seite.
Bis zum Beginn der Bauarbeiten sind noch wichtige Verfahrensschritte in Abstimmmung bzw. Kooperation mit den Fachdiensten der DBAG sowie dem Eisenbahnbundesamt (EBA) zu klären. Für weitere Informationen in diesem Kontext stehen Ihnen Herr Jürgen Steinhage sowie Herr Bernd Samieske zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden Sie unten auf dieser Seite.

Geltungsbereich anzeigenGeltungsbereich anzeigen

Ablauf des Aufstellungsverfahrens

20.02.15 bis 24.03.15Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 1 BauGB
06.03.15 bis 07.04.15Frühzeitige Bürgerbeteiligung gem. § 3 Abs. 1 BauGB
16.07.15Auslegungsbeschluss gem. § 3 Abs. 2 BauGB
16.07.15Aufstellungsbeschluss gem. § 2 Abs. 1 BauGB
17.07.15 bis 11.09.15Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB
23.07.15Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gem. § 2 Abs. 1 BauGB
31.07.15 bis 11.09.15Öffentliche Auslegung des Planentwurfs gem. § 3 Abs. 2 BauGB
10.03.16Auslegungsbeschluss gem. § 3 Abs. 2 BauGB
14.03.16 bis 20.04.16Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gem. § 4 Abs. 2 BauGB
29.03.16 bis 20.04.16Öffentliche Auslegung des Planentwurfs gem. § 3 Abs. 2 BauGB
22.06.16Prüfung der Bedenken und Anregungen sowie Entscheidung darüber gem. § 3 Abs. 2 S. 4 BauGB
22.06.16Satzungsbeschluss gem. § 10 Abs. 1 BauGB
14.07.16Bekanntmachung gem. § 10 Abs. 3 BauGB
14.07.16Rechtskraft des Bauleitplans gem. § 10 BauGB
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